
Professionelle Glasreinigung arbeitet mit Einwascher und Abzieher statt mit Tuch und Sprühflasche, oder mit entmineralisiertem Osmose-Reinwasser über eine Teleskopstange. Der Unterschied zum Haushaltsputz liegt weniger im Reinigungsmittel als in der Technik: Der Einwascher löst den Schmutz, der Abzieher nimmt das Wasser vollständig ab, und dadurch bleibt nichts zurück, was trocknen und Schlieren bilden könnte. Reines Osmosewasser geht noch einen Schritt weiter, es enthält keine Mineralien und trocknet deshalb rückstandsfrei ab, ganz ohne Chemie und ohne Nachwischen.
Glasreinigung ist das sichtbarste aller Reinigungsgewerke: Ein Fehler bleibt bei jedem Sonnenstrahl sichtbar. Dieser Ratgeber erklärt, wie professionell gearbeitet wird, warum Profis kaum Reinigungsmittel brauchen, was hinter der Osmose-Technik steckt, welcher Turnus für welches Objekt sinnvoll ist und woran man erkennt, ob sauber gearbeitet wurde.
Glasreinigung umfasst alle Glas- und Rahmenflächen an und in einem Gebäude, nicht nur die Scheibe selbst. Sie ist im Gebäudereiniger-Handwerk ein eigenes Teilgebiet mit eigener Technik.
Was oft übersehen wird: Rahmen und Falz gehören dazu. In der Falz sammeln sich Staub, Insekten und Wasser, und wenn sie nicht mitgereinigt wird, läuft beim nächsten Regen genau von dort der Schmutz über die frisch geputzte Scheibe.
Die klassische Methode besteht aus zwei Werkzeugen und drei Schritten. Sie ist seit Jahrzehnten Standard, weil sie schnell ist und ein rückstandsfreies Ergebnis liefert.
Entscheidend ist, dass kein Wasser stehen bleibt. Schlieren entstehen nicht durch schlechtes Reinigungsmittel, sondern dadurch, dass Restwasser mit gelöstem Schmutz und Kalk auf der Scheibe trocknet. Wer mit Tuch und Sprühflasche arbeitet, verteilt dieses Wasser, statt es abzunehmen, und genau daraus entstehen die Streifen.
Weitere Grundregeln aus der Praxis: nicht in der prallen Sonne arbeiten, weil das Wasser dann trocknet, bevor es abgezogen ist. Sparsam dosieren, weil zu viel Reiniger schäumt und Rückstände hinterlässt. Und von oben nach unten arbeiten, damit ablaufendes Wasser nicht über bereits fertige Flächen läuft.
Deutlich weniger als die meisten vermuten. Klassisch ist Wasser mit einem kleinen Zusatz Glasreiniger oder schlichtem Spülmittel, das die Oberflächenspannung senkt und den Abzieher gleiten lässt. Bei der Osmose-Methode kommt gar kein Reinigungsmittel zum Einsatz.
Der Grund ist einfach: Das Mittel muss nicht die Scheibe reinigen, es muss nur den Schmutz lösen, damit der Abzieher ihn mit dem Wasser abnehmen kann. Zu viel davon schäumt, hinterlässt einen Film und macht das Ergebnis schlechter statt besser.
Was Profis dagegen ausdrücklich nicht verwenden: Scheuermittel, weil sie die Glasoberfläche mikroskopisch aufrauen und die Scheibe dann schneller wieder verschmutzt. Und säurehaltige Mittel auf Rahmen aus Aluminium, Eloxal oder Naturstein, weil sie dort matte Flecken hinterlassen können.
Leitungswasser enthält gelöste Mineralien, vor allem Kalk. Trocknet es auf der Scheibe, bleiben diese Mineralien als sichtbare Flecken zurück. Genau das ist der Grund, warum man normales Wasser abziehen muss.
Beim Osmoseverfahren wird das Wasser durch eine Umkehrosmose-Membran und einen Ionentauscher geführt, bis es praktisch keine gelösten Stoffe mehr enthält. Solches Wasser hat eine hohe Lösekraft und trocknet rückstandsfrei ab. Die Fläche wird über eine Teleskopstange mit rotierender Bürste eingewaschen, mit Reinwasser klargespült und einfach trocknen gelassen. Abziehen und Nachwischen entfallen.
| Kriterium | Klassisch mit Abzieher | Osmose-Reinwasser |
|---|---|---|
| Reinigungsmittel | Wenig, aber nötig | Keines |
| Erreichbare Höhe | Leiter oder Hebebühne | Vom Boden bis etwa 12 bis 15 Meter |
| Arbeitssicherheit | Absturzrisiko bei Leitern | Arbeit vom Boden aus |
| Rahmen und Falz | Manuell | Werden mitgewaschen |
| Innenflächen | Standard | Wegen Wassermenge selten |
| Ergebnis bei Kalkwasser | Abhängig vom sauberen Abziehen | Rückstandsfrei |
In der Praxis werden beide Verfahren kombiniert: außen und in der Höhe mit Osmose, innen klassisch mit Einwascher und Abzieher.
| Objekt | Turnus | Anmerkung |
|---|---|---|
| Bürogebäude | quartalsweise | Glastrennwände innen häufiger |
| Ladenfläche, Schaufenster | wöchentlich bis monatlich | Vor Öffnung, Eingang täglich nachwischen |
| Praxis und Kanzlei | quartalsweise | Eingangstür wöchentlich |
| Hotel und Gastronomie | monatlich bis quartalsweise | Eingang und Restaurant häufiger |
| Kita und Schule | halbjährlich | Türen im Griffbereich arbeitstäglich |
| Glasfassade | zwei- bis viermal jährlich | Mit Zugangstechnik geplant |
| Industriehalle, Oberlichter | ein- bis zweimal jährlich | Lichtausbeute nimmt sonst spürbar ab |
| Objekte in Elbnähe | eine Stufe kürzer | Salzhaltige Luft und Schlagregen |
In Hamburg lohnt der letzte Punkt besondere Aufmerksamkeit. In der HafenCity, an der Elbe und in Hafennähe belegen salzhaltige Luft, Hafenstaub und Schlagregen die Scheiben deutlich schneller als in Binnenlagen. Wo im Hamburger Osten ein Quartalsturnus reicht, ist dort ein kürzerer Rhythmus sinnvoll.
Der Gegenlicht-Test ist der einzige, der zählt. Eine Scheibe kann bei bedecktem Himmel makellos aussehen und bei tiefstehender Sonne voller Streifen sein. Deshalb prüfen wir bei der Abnahme immer gegen das Licht.
Glasreinigung ist das Gewerk mit dem höchsten Absturzrisiko in der Gebäudereinigung. Deshalb bestimmt die Zugangstechnik den Ablauf, nicht die Reinigungstechnik.
Marktüblich 2 bis 5 Euro pro m² Glasfläche, bei Glasfassaden mit Höhenzugang 3 bis 8 Euro pro m². Bei Abrechnung nach Stück liegt ein Standardfenster inklusive Rahmen und Falz bei 4 bis 10 Euro. Nach Stunde gerechnet 25 bis 40 Euro.
Der Preis hängt an vier Dingen: der Zugänglichkeit, der Sprossenteilung, dem Verschmutzungsgrad und dem Turnus. Regelmäßig gereinigte Flächen sind deutlich günstiger als solche, die seit Jahren nicht angefasst wurden, weil dort Kalk und Grünbelag erst gelöst werden müssen. Alle Preisspannen mit Rechenbeispielen stehen im Ratgeber Glasreinigung Preise.
Wir reinigen Glasflächen in Büro, Praxis, Handel, Hotel, Industrie und Wohnanlagen in Hamburg. Was Sie bekommen:
Die Universal Clean GmbH arbeitet mit anerkannten Partnern und Mitgliedschaften zusammen, darunter die Handwerkskammer Hamburg, die BG Bau, der Innungsverband Die Gebäudedienstleister sowie die Hersteller Dr. Schnell, Kärcher, Numatic und Stolzenberg.








Die Universal Clean GmbH reinigt Fenster, Glastrennwände, Schaufenster, Glasdächer und Glasfassaden für Büros, Praxen, Ladenflächen, Hotels, Kitas, Industrie und Wohnanlagen in ganz Hamburg, von Altona, Eimsbüttel und Eppendorf über die HafenCity, St. Pauli und Winterhude bis Barmbek, Wandsbek, Bergedorf und Harburg, sowie in der Metropolregion. Der Sitz am Mühlenkamp 6c in 22303 Hamburg-Winterhude ist über die U-Bahn-Station Mundsburg erreichbar. Die Leistung im Überblick finden Sie auf unserer Seite zur Glasreinigung in Hamburg, große Höhen auf der Seite zur Glasfassadenreinigung.
Die Universal Clean GmbH ist Ihr zertifizierter Partner für die Glasreinigung in Hamburg und der Metropolregion: Rahmen und Falz immer inklusive, Osmose-Teleskoptechnik für die Höhe, Hebebühne und Industriekletterer für Glasfassaden, Abnahme im Gegenlicht und ein Turnus, der zur Lage Ihres Objekts passt. Als ISO-9001-zertifizierter, TÜV-Nord-geprüfter und mit dem Öko-Profit-Siegel der Stadt Hamburg ausgezeichneter Betrieb arbeiten wir außen weitgehend ohne Reinigungschemie. Fordern Sie jetzt Ihre kostenlose Begehung an.
Universal Clean GmbH, Mühlenkamp 6c, 22303 Hamburg, Telefon 040 38 90 77 41, info@universalclean.de. Besuchen Sie unser Google-Unternehmensprofil oder finden Sie uns direkt auf der Karte:
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